Goslar / Harz

Highlights Goslar

Kaiserpfalz

Die zwischen 1040 und 1050 unter Heinrich III. errichtete Kaiserpfalz ist ein einzigartiges Denkmal weltlicher Baukunst. Über 200 Jahre wurde hier auf zahlreichen Reichs- und Hoftagen deutsche und europäische Geschichte "gemacht".

Die südlich anschließende Pfalzkapelle St. Ulrich birgt unter einer Grabplatte mit einer figürlichen Darstellung Heinrichs III. das Herz des 1056 gestorbenen Kaisers. Beide Gebäude wurden im späten 19. Jahrhundert umfassend restauriert, der Saal des Kaiserhauses durch den Historienmaler H. Wislicenus ausgemalt.

Mit ihrer umfangreichen Ausstellung zur Geschichte des Wanderkaisertums ist die Kaiserpfalz ein "Muss" für jeden Goslar-Besucher.

 

Bilder der Goslar marketing gmbh

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Rathaus und Huldigungssaal

Das Goslarer Rathaus ist ein Jahrhundertbauwerk im ganz speziellen Wortsinn: beginnend in der Mitte des 15. Jahrhunderts mit dem Ostflügel, dessen Arkaden sich zum Marktplatz öffnen, wurde es über mehr als 400 Jahre durch immer neue Anbauten vergrößert.

Bestimmend für den Gesamteindruck ist allerdings das 16. Jahrhundert, eine Blütezeit Goslars, in der die Hansestadt und Freie Reichsstadt vom Aufschwung des Bergbaus profitierte.

Seine ursprüngliche Zweckbestimmung erfüllt das Rathaus bis heute: es ist Amtssitz des Goslarer Oberbürgermeisters und unter dem wunderschönen hölzernen Sternenhimmel der Däle beraten die Ratsherren und -frauen über das Wohl der Stadt.

Der Huldigungssaal im Goslarer Rathaus wurde zwischen 1505 und 1520 als Ratssitzungssaal eingerichtet. Er ist ein einzigartiges Kleinod spätgotischer Raumkunst: seine Wände, die Decke und sogar die Fensternischen sind vollständig mit Tafelgemälden ausgekleidet. Jedes einzelne Gemälde ist ein Kunstwerk von hoher Qualität, das sich in den überwältigenden Gesamteindruck einfügt. Abwechslungsreiches Rankenschnitzwerk bekrönt die einzelnen Wandtafeln. Nachdem der Huldigungssaal über Jahre hinweg restauriert worden ist, schützt heute aufwändige Sicherheits-, Klima- und Lichttechnik dieses Kunstwerk vor dem Verfall. Eine Ausstellung führt den Besucher in Geschichte und Bedeutung ein.

 

Rammelsberg

Das Erzbergwerk Rammelsberg und die Altstadt von Goslar wurden 1992 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Am 1. August 2010 wurde auch die Oberharzer Wasserwirtschaft in die Liste des Kultur- und Naturerbes aufgenommen und erweitert damit die Welterbestätte "Bergwerk Rammelsberg und Altstadt von Goslar". Eine eindrucksvolle Auszeichnung, die die Zeugnisse des Bergbaus und der Stadtgeschichte Goslars zu einem der wertvollsten Kulturdenkmäler Deutschlands macht.

Der Rammelsberg, an dem über 1000 Jahre Erz abgebaut wurde, ist eins der herausragendsten Industriedenkmäler Europas. Das Bergwerk, das 1988 stillgelegt wurde, ist heute ein Museum und Besucherbergwerk. Hier wird ein einmaliger Einblick in die Geschichte des Bergbaus von den Anfängen bis (fast) zur heutigen Zeit gegeben. Neben vier Museumshäusern bietet auch die Welt "unter Tage" ein besonderes Erlebnis.

 

Mönchehaus-Museum

Freunde moderner Kunst verlassen das Mönchehaus-Museum garantiert mit leuchtenden Augen, denn Rauminstallationen und Graphiken namhafter Künstler sind hier zu sehen. Die Werke stammen von den Preisträgern des jährlich verliehenen Goslarer Kaiserrings – etwa von Henry Moore, Max Ernst, Richard Serra, Georg Baselitz, Günther Uecker oder Anselm Kiefer – und anderen renommierten Künstlern. Mehrere große Wechselausstellungen im Jahr zeigen die zeitgenössische Kunst in ihrer ganzen Vielfalt. Darüber hinaus lädt die Mönchehaus-Museumsgalerie zum Stöbern ein.

 

Städtisches Museum

Alles Wissenswerte zur Geschichte und Kunstgeschichte der Stadt und zur Geologie und Mineralogie der Region erfährt man im Goslarer Museum. Es ist in einer 1514 erbauten Stiftskurie und einem angrenzenden Fachwerkhaus untergebracht. Die Ausstellung informiert in 30 thematischen Segmenten über die Historie der Stadt, von der Ur- und Frühgeschichte der Region bis hin zu zeitgeschichtlichen Aspekten wie Industrialisierung, die „Reichsbauernstadt Goslar“ oder den Tourismus. Zu sehen sind Objekte von höchstem Rang - etwa der berühmte Krodo-Altar aus dem frühen 12. Jahrhundert), das Goslarer Evangeliar, eine Münzsammlung mit weit über 1000 Goslarer Prägungen aus acht Jahrhunderten, die „Bergkanne“ von 1477 und das Original des Goslarer Brunnenadlers aus dem 14. Jahrhundert.

 

Gastronomie Goslar- Genuss pur

SchuhhofGoslar bietet eine vielseitige Gastronomie von exklusiven Restaurants, gemütlichen Kneipen und Bistros sowie lauschigen Cafés mit großen Sonnenterrassen, die alle nur eines wollen: die Gäste verwöhnen. Sie haben die Wahl, was und wo Sie genießen möchten.

 Am Morgen in aller Ruhe mit Blick auf die Kaiserpfalz frühstücken, am Vormittag bei einer Kaffeepause dem Treiben auf dem Marktplatz zuschauen, mittags eine wohl schmeckende Mahlzeit in einem historischen Restaurant genießen und am Nachmittag bei Eis, Kaffee und Kuchen die Erlebnisse des Tages Revue passieren lassen. In den Abendstunden möchten Sie vielleicht nach einem guten Essen noch durch die Bars und Szene - Treffs ziehen oder den Tag ganz einfach gemütlich bei einem Glas Wein ausklingen lassen.

 

Veranstaltungen Dezember

 

Weihnachtsmarkt & Weihnachtswald Goslar

Vom 28. November bis 30. Dezember findet in der Goslarer Altstadt von Mo bis Sa von 10 bis 20 Uhr und So von 11 bis 20 Uhr der beliebte Weihnachtsmarkt mit dem einzigartigen Weihnachtswald (sogar bis 22 Uhr geöffnet) statt und wird auch in diesem Jahr hunderttausende Besucher anlocken.

WeihnachtswaldDie wunderschöne Stadt Goslar mit ihren historischen Fachwerkfassaden, den engen Gassen und dem beschaulichen Flair verzaubert das ganze Jahr über ihre Besucher. Doch wenn es draußen kalt und winterlich wird, erstrahlen in Goslar ganz besondere Lichter und machen die kleine Stadt zu einem Anziehungspunkt für Tausende von Besuchern aus Nah und Fern, für Funk und Fernsehen und für alle neuen und ehemaligen Goslarer, die sich hier immer wieder treffen.

Der Weihnachtsmarkt Goslar, er überzeugt nicht nur durch sein abwechslungsreiches Angebot an Kunsthandwerk und Gastronomie, sondern bietet zudem ein umfangreiches Rahmenprogramm für Jung und Alt. Über 80 liebevoll gestaltete Gastronomie- und Kunsthandwerkerstände sorgen für Vielfalt vor einer einmaligen Kulisse.

Der Weihnachtswald mit seinen fünfzig zehn Meter hohen Fichten, von zehntausenden kleinen Lämpchen illuminiert, federnder Waldboden und die mit beidem verbundene gemütliche Atmosphäre lassen eine besondere Stimmung aufkommen.

Zudem zeigt das tägliche Rahmenprogramm des Weihnachtsmarktes verschiedenste Facetten der stimmlichen Kunst. Von Klassik bis Jazz, vom Posaunenchor bis zum Streichkonzert, vom Solisten bis zum Gospelchor wird jeden Tag etwas anderes geboten. Noch zu langweilig? Dann nutzen Sie die Alternativen aus Zaubershows, Kasperletheater, Kleinkunst und Lesungen, die ebenfalls während des Marktes angeboten werden.

Weihnachtlicher Rammelsberg

Am 15. und 16. Dezember ist es wieder soweit: Beschaulichkeit und Unterhaltung erwarten die Gäste des "Weihnachtlichen Rammelsberges". Das Glanzlicht ist wie jedes Jahr der im Schein ungezählter Kerzen erstrahlende Roeder-Stollen. Bläserklänge und Gesang unter Tage versetzen Sie in vorweihnachtliche Stimmung.

 

GOSLAR marketing gmbh

Kontakdaten:

GOSLAR marketing gmbh

Markt 7 | 38640 Goslar

Tel. 05321-780652 |Fax 05321-780655

 

 www.goslar.de    /    www.weihnachtswald.de