Die Geister im Clausthaler Berg

Von den Berggeistern im Harz wusste man vor vielen Jahren noch manches zu erzählen. Aber heutzutage wird dies immer weniger. So war auch einmal ein Bergmann in einem Schacht tätig, als ein kleines weißgekleidetes Männchen zu ihm trat. Es hatte ein Licht in der Hand und winkte, dass er ihm folgen solle. Der Bergmann gehorchte, und sie gingen lange im Berg dahin. Schließlich kamen sie in einen großen Saal. In diesem saßen lauter Bergoffizianten, alle so gekleidet wie das Männchen, und aßen und tranken.

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Der Teufel in der Grube am Rammelsberg

Bei Goslar im Harz war am Rammelsberg eine Grube, in die immer der Teufel kam und mitarbeitete. Da er aber immer allein arbeitete, sagte eines Tages einer der Bergleute, dass sie ihm doch einmal nachgehen sollten, um zu sehen, was er tue. Ein anderer Bergmann erwiderte jedoch, dass sie das lieber unterlassen möchten. Doch die Bergleute folgten dem ersteren nach.

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Das verwünschte Bergwerk bei Rodishain

Zwischen Rodishain und Stempeda in der ehemaligen Grafschaft Stolberg-Stolberg liegt der Rödersee. Dort wurde vor langer Zeit starker Bergbau betrieben. Auch eine Münze hatte man erbaut, um das gewonnene Gold sofort auszumünzen. In der Röhre kam vom Eichenforst das Wasser herab, um das Werk in Gang zu halten.

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Der Schatz im Andreasberg

In alten Zeiten, als in der Nähe des Andreasberges im Harz nur einige ärmliche Hütten standen, lebte in einer derselben ein armer Bergmann mit seiner Tochter Walburga. Er nährte sich und sein schönes Kind ehrlich und redlich. Ersparnisse konnte er nicht machen, der Verdienst war zu gering, und Walburga dachte mit Sorge an die Zukunft. Sie hatte Georg, ihren Jugendgespielen, von ganzen Herzen lieb, und er liebte sie wieder. Doch hatten beide keine Aussicht, sich einmal zu heiraten. Denn wo sollten sie eine Aussteuer hernehmen?

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Das ewige Geleucht

Zwei allzeit fleißigen Bergknappen passierte es, dass sie eines Tages vergaßen, genügend Öl für ihr Geleucht mit vor Ort zu nehmen. Mitten in der Arbeit bemerkten Sie diesen Umstand und berieten, was zu tun sei. Auszufahren, um Öl zu holen, würde bedeuten, wertvolle Zeit zu verschenken, in der sie kein Erz fördern könnten. Andererseits reichte aber der Brennstoff nicht bis zum Ende der Schicht, und es war gefahrvoll, im Dunkeln auszufahren.

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