Spitzwegerich

Der Spitzwegerich kommt überall in Europa auf Wiesen, Wegrändern und Waldsäumen vor. Die alte Heilpflanze, deren schmallanzettlichen Blätter eine grundständige Rosette bilden, aus der ab Mai ein kantiger Stengel austreibt an deren Spitze eine bräunliche, ährenförmige Blüte sitzt. Der Spitzwegerich blüht von April bis Oktober.

 

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Der Spitzwegerich wirkt antibakteriell, blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend und schleimlösend.

Der Sitzwegerich wird vorwiegend bei Husten, Astma sowie anderen Erkrankungen der Atmungsorgane und bei Erkrankungen der Haut eingesetzt. Zur Herstellung von Teeaufgüssen werden die oberirdischen Pflanzenteile gesammelt und getrocknet. Für Spitzwegerichsaft presst man die frischen Blätter aus. Für Spitzwegerichsirup kocht man die Blätter und Blüten zusammen mit Zucker und/oder Honig. Bei Husten und Erkältungen nimmt man 3 Teelöffel am Tag. Bei Husten trinkt man Spitzwegerichtee. Er löst den Schleim, wirkt antibakteriell und lindert Entzündungen.

Bei kleinen Verletzungen unterwegs kann man seine Blätter zerreiben oder zerkauen. Auf die Wunde gelegt wirkt das blutstillend und desinfizierend.