Huflattich

Der Huflattich ist in ganz Europa zu finden. Er gehört zur Familie der Korbblüter und mag es sehr sonnig. Er wächst zwar auch im Halbschatten, was aber auf Kosten seiner Inhaltsstoffe geht.  

Im zeitigen Frühjahr, im März bis April, treiben zuerst seine leuchtend gelben Blüten aus. Die Blüten sitzen an schuppigen Stengeln die in Gruppen zusammenstehen.

 

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Zu diesem Zeitpunkt besitzt der Huflattich noch keine Blätter. Das ist auch das beste Unterscheidungsmerkmal zum Löwenzahn. Die später erscheinenden Blätter sind namensgebend für den Huflattich. Ihre Form erinnert an Pferdehufe. Die auf der Oberseite hellgrünen, sowie auf der Unterseite grauweissen, behaarten, filzigen  Blätter können handtellergroß werden. Der Huflattich wird in der Naturheilkunde vorwiegend bei Erkrankungen der Atmungsorgane verwendet. Sein Einsatzbereich reicht dabei von Husten bis zu Astma. Aber auch bei Erkrankungen der Verdauungsorgane und der Haut leistet der Huflattich gute Dienste. Er wirkt schleimlösend, entzündungshemmend, antibakteriell, blutstillend sowie schweisstreibend. Verwendet wird er als Tee, Tinktur und als Aufguss.