Grenzmuseum Sorge e.V.

Unser hübscher Ort Sorge befindet sich im schönen Harz. Der Ortsname Sorge leitet sich vom Wort „Zarge“ - das bedeutet Grenze - ab. Schon von alters her lag Sorge stets in einem Grenzgebiet. Im 15. Jahrhundert endeten hier die Besitzungen des Klosters Walkenried.In späterer Zeit verlief nahe am Ort die Landesgrenze zwischen Preußen und Braunschweig, von 1949 bis zum Jahre 1990 die Grenze zwischen der BRD und der DDR und heute die Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen.

Urkundliche Erwähnung fand der Ort Sorge erstmals im Jahre 1505.

Bilder vom Grenzlandmuseum

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Über lange Zeit lebten die meisten Menschen hier hauptsächlich von der Arbeit in der Eisenhütte oder der Sägemühle, als Köhler, Waldarbeiter, Fuhrmann oder Hirte.

Als der kleine Ort im Jahre 1899 eine Bahnstation erhielt, entwickelte sich auch der Fremdenverkehr.

Heute bietet Sorge seinen Gästen und Besuchern vor allem Ruhe und Entspannung in herrlicher Natur, aber auch einige Sehenswürdigkeiten.

 Die „Grenzlandschaft Sorge“ wird betreut vom Grenzmuseum Sorge e.V. und umfasst das in der näheren Umgebung jederzeit zugängliche Freiland-Grenzmuseum mit einem weitläufigen Geschichtspfad, das im Ort befindliche kleine Grenzmuseum im früheren Bahnhofsgebäude sowie die einstige Kompanie im anliegenden Waldgebiet (nicht begehbar).

Wachturm an der innerdeutschen GrenzeEntlang des Geschichtspfades informieren Schautafeln über die ehemaligen Grenzanlagen der DDR zur BRD - Reste der Original-Grenzanlagen, wie der Grenzzäune I und II, der Kolonnenweg, eine Grenzsäule, ein B-Turm, eine Gewässersperre und ein Erdbunker veranschaulichen das System der Grenzsicherung.

Das Grenzmuseum zeigt neben einem originalen Modell der Grenzanlagen interessante Aus- stellungsstücke verschiedener Art aus dem Alltag der Grenztruppen der DDR und der Bewohner des Grenzgebietes.

 Erwähnt sei das Pilotprojekt von „Art in Nature“, einer Vereinigung von Wissenschaftlern und Künstlern, das als „Ring der Erinnerung“ in Form eines Naturkunstwerkes 1992 auf dem Gelände der ehemaligen Grenzanlagen errichtet wurde.

 Jeweils von Juli bis Oktober bietet das Landhaus Weichelt in Sorge eine jährlich wechselnde Sonderausstellung sowie die Dauerausstellungen: Das Dorf Sorge - Deutsche Kaiser im Mittelalter - 

                                                                                 „Ring der Erinnerung“.

 

www.grenzmuseum-Sorge.de