Spengler-Museum Sangerhausen

Wer die Kostbarkeiten der Geschichte erleben will, begibt sich im Spengler-Museum auf eine unvergessliche Zeitreise. 2000 Exponate in sechs Abteilungen präsentieren Seltenes aus der heimischenUrgeschichte, erzählen von der Stadt Sangerhausen und ihrer Bergbautradition und vom hiesigen Naturraum.

 

In einer Kiesablagerung der Kiesgrube Edersleben konnte Gustav Adolf Spengler zwischen 1930 und 1933 das Skelett des etwa 500000 Jahre alten Steppenelefanten ausgraben.

Mammut 1

Vollständig montiert ist es das bedeutendste Exponat der Abteilung Paläontologie und zugleich des Museums, dessen Mammutsaal eigens für die Aufstellung des Skeletts erbaut worden ist.

Zahlreiche Funde der Jungsteinzeit (ca. 5000 - 1800 v. Chr.), Bronzezeit (ca. 1800 - 700 v. Chr.) und Eisenzeit (ca. 700 v. Chr. - 9) finden sich in der Abteilung Urgeschichte.

In über 100 Jahren Sammler- und Forschertätigkeit wurden Gefäße aus Keramik sowie Waffen, Arbeitsgeräte und Schmuck aus Stein, Bronze, Eisen und Knochen zusammengetragen. Im Mittelalter war die goldene Aue, der Südharz und das Kyffhäusergebirge eine dicht besiedelte Gegend. Nicht nur bei den ottonischen Kaiserpfalzen Tilleda, Allstedt und Wallhausen wuchsen Siedlungen heran.

Mammut 2

Die Exponate dieser Abteilung, Keramikgefäße, Messer, Spatenschuh, Schmuck aus Metall und Knochen, eine Lanzenspitze, bronzene Kruzifixe und ein aus Knochen geschnitzter Würfel, zum Teil aus der Kaiserpfalz Tilleda und der Wüstung Hohenrode bei Grillenberg, veranschaulichen viele Bereiche des mittelalterlichen Lebens: Hauswirtschaft und Arbeit, Repräsentation, Krieg, Frömmigkeit und Spiel.

 

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