Sondershausen

Die Musik- und Bergstadt Sondershausen

ist die Kreisstadt des Kyffhäuserkreises im Norden Thüringens gelegen. Sie schmiegt sich ins Wippertal zwischen den Höhenzügen Hainleite im Süden und Windleite im Norden.

Sondershausen war bis 1918 Residenzstadt des Fürstentums Schwarzburg-Sondershausen, anschließend bis 1920 Landeshauptstadt im Freistaat Schwarzenburg-Sondershausen.

Unterhalb der Stadt Sondershausen befindet sich die älteste befahrbare Kaligrube der Welt. In diesem Erlebnisbergwerk befindet sich ein Konzertsaal sowie auch eine Kegelbahn in 700 Meter Tiefe. Man kann auch eine Kahnfahrt in echten Spreewaldkähnen auf den tiefstgelegenen Salzsee der Welt unternehmen. Es werden jährlich stattfindende Sportveranstaltungen wie Rad und Marathonläufe organisiert zu denen hunderte von Sportlern antreten.

 

Bilder aus Sondershausen

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Sondershausen trägt auch den Beinamen Musikstadt, da die sich musikalische Traditionen bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen lassen.

1637 wurde erstmals die Hofkapelle erwähnt, die 1918 in Loh-Orchester Sondershausen umbenannt wurde. Das Loh-Orchester ist heute Bestandteil der Theater Nordhausen / Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

An Sehenswürdigkeiten sind besonders das Residenzschloss Sondershausen mit seinem durch Eduard Petzold seit 1837 angelegten Schlosspark sowie das Schlossmuseum mit seine goldenen Kutsche zu nennen.

Weiterhin erwähnt werden sollen das Jagdschloss „Zum Possen“ mit Wildpark in dem Braunbären, Dammwild, Rotwild, Muffelwild, Wildschweine sowie andere heimische Tierarten zu sehen sind. Auch der Possenturm, dass mit 42 Metern europaweit höchste Fachwerkgebäude und Aussichtsturm.

Den kulturellen Höhepunkt im Kulturprogramm der Stadt stellen zweifellos die Thüringer Schlossfestspiele dar. Ein Musikfestival bei dem im Schlosshof ein Werk des Musiktheaters von der Theater Nordhausen / Loh-Orchester Sondershausen GmbH aufgeführt wird.

Ein weiteres kulturelles Highlight stellt das dreitägige Residenzfest, dass am ersten Juniwochenende stattfindet sowie Rosenmontagsumzug der mit einer Teilnehmerzahl von bis zu 800 Aktivisten zu den größten Thüringens zählt.