Der Jäger in der Altenau

Vor Jahren sind Venetianer immer nach dem Bruchberg im Harz gegangen und haben Gold herausgeholt, dass kein anderer Mensch zu finden wusste.

Einstmals war nun in der Altenau ein Jäger, der an einem warmen Tage auf einer Wiese gelegen und geschlafen hat. Da kamen ein paar Venetianer, weckten ihn auf und fragten ihn, ob er ihnen den Weg nach dem Bruchberg zeigen könne. Als der Jäger bejahte, gingen sie miteinander zu einer kleinen, dort befindlichen Grube, welche wie ein Stolln in den Berg hineinführte. Dort angekommen, haben sie die gelbe Erde, die sich in der Grube befand, ausgewühlt und in einen Beutel getan. Das aber war das pure Gold.

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Der Förster und die Venediger

Ein Förster aus Scharzfeld im Harz ging einst am Johannistag in den Wald. Da sah er in einem jungen Gehege drei fremdartig gekleidete Gestalten, einen alten Mann und zwei stattliche junge Männer. Diese wühlten mit allerlei Werkzeugen die Erde auf und beschädigten seine Pflänzlinge. Der Förster wollte sie hart anfahren. Aber die Fremden sahen ihn so freundlich an, dass sein Zorn verrauchte. Darum sagte er: „Sehet ihr denn nicht, ihr Herren, dass ihr den ganzen Anwuchs zertretet und mir meine Bäumchen verderbt?“

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